Geistige Wahrheit
Bodenständige spirituelle Kunst in Wort & Gesang
Hier sind Beispiele aus dem Zusammenwirken mit meinem höheren Selbst
als medialer Schreibkanal der anderen Art.
Es ist soweit, das Herze pocht,
mein Name an die Pforte klopft,
hat erfüllt hier seinen Sinn,
war zu fühlen bis zum Kinn,
und ist nun doch so ausgeschult,
doch Ätherkleid sich neu erschuf.
Begabt für neue lichte Höhen,
in der nächst` Oktav` zu wehen.
Seelenfreud` mit Unbehagen,
wollte nochmal richtig klagen,
muß nun nicht mehr Dichte tragen,
ist Bürger noch mit alter Wut,
doch wird belohnt für seinen Mut.
Der Abgrund, der so schrecklich gähnte,
nicht den Christus mir erwähnte,
lang durchschritten wie Ersticken,
letzte Plagen durchzupicken,
konnte kaum noch Atem nehmen,
und vor Staub noch Lichte sehen.
War bereit zum x. Male
für die dunkle Höllengabe.
Doch jetzt beginnt`s in mir zu dämmern,
rauschet laut der Seele hämmern:
Willst du mehr, so mußt du bleiben,
kannst auch wandeln Licht zu eigen.
Willst wieder unter Göttern sein,
und der Enge Traum befrei`n,
wende dich mit aller Macht,
genug ist aller Seelen Last.
Jetzt geh` und trau dem Weg des Einen,
der dich führt mit inner Leinen
zu dem Glück auf weiter Flur,
wo du achtest der Natur,
wo du hinblickst im Vertrau`n
auf der Bäume grünen Saum,
zu durchdringen Sphärenschein,
der dir nähret Mark und Bein.
Bist nicht Stoffe ohn` Natur,
nur der Gabe Weltenuhr,
zu erleben hier ganz sacht
diese and`re große Macht.
Nun genug von all den Sachen,
jetzt wirst du den Christus wachen,
der in dir die Heimat sucht,
und auch dir den Himmel bucht.
Zum Vater ist es nun geweiht,
geh` zurück nun in der Zeit,
wo dir all` G`schwisters Brauch
hebt die Fackel dir zum Lauf
und sei gewappnet für den Sturm,
der dich zieht hinan zum Turm,
mit ungeahnt` Geschwindigkeit,
wo aller Lauf verliert die Zeit.
Es ist getan, es ist besiegt,
des Pendels Schwere nun darliegt,
mit Himmelsmächten guter Art,
hast du nun dein Sein gepaart.
Es ist der Regel letzter Sinn,
mach` die Welt zu neuem Zinn!
Es wird dich fließen, und ergießen,
aus des Zaubers Kelche rieseln,
wie vom Himmel hoch erlernt,
diese Weise gar entkernt.
Nun darf fallen in die Höh`,
wo des Trumpfes Glanz ich seh`.
Sei geschmückt und fein gewarnt,
daß nun nichts mehr sich getarnt,
was früher wie ein Einerlei
sich bediente in der Reih`.
Sei gewiß, es sind die Stürme,
die die Weltabgründe türmte,
durch ein Wesen aus der Zeit,
daß die Erd` hat ganz entweiht.
Bringe Ehre nun zurück,
denn dies ist Euer aller Glück.
Gelebt und dann wohl angehoben
aus der Tiefe Ankerboden,
sich durchlichtet einer Kraft,
die verkannt nun wieder lacht.
Sei Gemüte im Gewühle,
wo geflutet eure Hüte
bis zum Quellrand eines Seins
das nicht gesunken war, nur deins.
Immer mitten all die Jahre
Deinem Herzen bis zum Grabe,
jetzt gebrauch` den langen Schlauch
und probier` es einmal auch!
Viel Glück du holdes Wesen,
darfst nun an der Welt genesen!
© Claudia Türpe 04`23
Die nahe Stimme spricht behende,
bedenke deines Glückes Ende.
Im Stoffe es sich fühlend lacht,
der Blick erstarrt in dichter Macht.
Ergebend - sei ein Teil des Seins!
Dessen Kraft ist alles Deins!
Beherrsch` des Zeigers steten Lauf,
und König sei, wo man sich rauf`!
Die ferne Stimme haucht entgegen,
die Heimat ist weit weg entlegen!
Licht in dir Erinn`rung schafft,
für die wahre Meisterschaft.
Unerreicht zwar, doch erhofft,
liegt dein Glück wie ungemocht
im künft`gen Reich der Illusion
und du wartest, betest immer schon…..
Läßt dich schweben ohn` Erheben,
ohne Schaffen, ohne Lachen…
Hoffen in der ew`gen Bahn des Lichts,
erweist sich träumend als ein Nichts.
---- Pause -----
Es wird still in mir, kein Wort mag fragen,
spricht Beider doch mit Unbehagen.
Läßt kräften mich in jeder Zier,
wahrlich Gott ist mitten mir.
Achtsam aus der Mitte Macht,
jedes Urteil wird verlacht,
kann länger nicht mehr g`rade stehen
und beugt sich in des Windes weh`n.
Gelenkt, verführt und tot gemacht,
ist mir mitten doch ganz wach!
Ist Schaufel, Licht und Sonnenschein -
doch alles dieses ist nicht mein.
Es ist, es ist, es ist …. er ist!
ER ist es alles…dicht noch licht…..
Gewahr nimm dies im Augenblick,
ohne Umschweif` noch Geschick,
ER ist und wird`s dank dir bewußt!
Gott weiß sich selbst und voller Lust!
So laß das Hoffen, Bangen, Zagen,
denn es will`s Dir ständig sagen.
ICH BIN, ICH BIN, ICH BIN, ICH BIN ….
…. auch jetzt wo du nur staunen magst,
dafür sei Raum und Zeit dir Maß!
Staune, wisse, Dank gedenke,
niemals Hoffnung … niemals Ende!
© Claudia Türpe 05`22
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Ich gebe, was meine Liebe spricht ...